Welche Regelungen gelten für Minijobs?

Gepostet von Finance News am Nov 28, 2012 in Wirtschaft | Keine Kommentare

Für geringfügig Beschäftigte gibt es seit dem 1.04.2003 verbesserte Vorschriften. Die neue Regelung setzt einen Zuverdienst von erst 325 Euro auf nun 400.00 Euro fest. Als Minijob wird eine Beschäftigung bezeichnet, deren Einkommen eben diesen Betrag von 400.00 Euro monatlich nicht übersteigt.

Somit ist der Minijob als gute Alternative für Arbeitssuchende geworden. Sei er nun im Vorruhestand oder aber auch Hauptberuflich tätig. Es wird jedem die Chance gegeben, hinzuzuverdienen. Sozialabgaben sind dafür nicht zu zahlen, sofern die Verdienstgrenze eingehalten wird. Ein Rettungsring auch für bedürftige, rüstige Rentner. So wird der Altersarmut vorgebeugt.

 

Neues zur Arbeitszeit eines Geringverdieners

Die alte Regelung auf eine zeitliche Begrenzung von wöchentlich weniger als 15 Stunden greift nicht mehr. Arbeitszeiten können umgelagert werden. So kann der Minijobber zwei Monate in einem Kalenderjahr arbeiten, oder aber nicht mehr als 50 Arbeitstage. Arbeitgeber geben Pauschalbeträge und Steuern für die Arbeitnehmer an die Minijob – Zentrale der Bundesknappschaft in Essen weiter und auch die Lohnfortzahlungsversicherung wird von hier übernommen. Auch zahlen in Privathaushalten Arbeitgeber niedrigere Pauschalen und sparen Steuern. Minijobs sind im Aufwind! Für Minijobs Dresden zu wählen ist eine gute Idee, da diese Stadt gerade für junge Leute viele Möglichkeiten bietet.

 

Mehrere Minijobs ist das erlaubt?

Es sind ihm keine Grenzen gesetzt, sofern er die Tätigkeit nicht bei ein und demselben Arbeitgeber verrichtet. Verdienste werden zusammengezählt. Bis zur 400.00 Eurogrenze sozialversicherungsfrei. Bis zur angegebenen Summe sind auch mehrere Minijobs erlaubt.

 

Die Rechte eines Minijobbers

Laut Arbeitsvertrag hat auch der Geringverdiener rechtlich gesehen Ansprüche auf Urlaubs.-und Weihnachtsgeld, sofern die Zahlung nicht höher als 400.00 Euro beträgt. Es wird nichts von seinem Lohn abgezogen. Der Arbeitgeber zahlt zur Rentenversicherung (12%) und zur Krankenversicherung(11%) Will der Minijobber vollwertige Beitragszeiten erreichen, zahlt er die Differenz selbst. Abweichend vom Minijob gibt es den Midijob. Er unterscheidet sich vor allem in der Abrechnung vom Minijob. Zum Schluss die gute Nachricht. Ab 1.01.2013 steigt die Verdienstgrenze für Minijobber auf 450 Euro.